Wandertipps

Wege für Impulse und Entspannung.

gemütlich, zügig, spontan, ungewollt, überrascht

so oder so - es soll das Beste sein:

Wanderer, Kletterer, Radler, Läufer... wer eine gute Idee für Frischluft-Aktivitäten hat, kann sie uns gerne mitteilen - an mirpax11@gmail.com

Gemütliche Wanderung zur Waldburgangerhütte, Rote Wand und Pottschacherhütte. *Bezirk Neunkirchen

Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir um 11 Uhr vom Parkplatz in Prigglitz. Und wieder einmal war unser ungestümer Begleiter mit. Er heißt Neo und ist ein knapp 2 Jahre alter Schweizer Sennenhund/Entlebucher. Behutsam schritten wir in Richtung Waldburgangerhütte. Es ging eine gemütliche Steigung hinauf und das Wetter war angenehm windruhig, bei ca. 3 Grad. Aber nicht nur das Wetter war ruhig sondern auch unsere Wanderstrecke – fast ganz alleine schritten wir durch die Wälder und genossen die fast meditative Atmosphäre.
Man könnte meinen, dass das stille Herabtanzen der ersten Schneeflocken selbst auf die Waldbewohner beruhigend wirkte. Die Ruhe erfasste jedoch nicht unseren Vierbeiner. Nase am Boden - Volldampf war sein Motto. Bergan war dies ja nicht ganz unangenehm. Zwischendurch labten wir uns an den Früchten eines Wacholderbusches. Bei der Gahnshauswiese, bot sich zusammen mit der breiten Wiese und den zarten Schneeflocken ein malerischer Ausblick.
Eine anspruchsvollere Steigung brachten uns leicht zum Schwitzen. Nachdem wir die Schwarzenbergaussicht, 1340m, erreicht hatten ging es ca. 500 m hinunter zur Waldburgangerhütte. 1182m,. Bis hierher waren wir nun rund 2 Stunden unterwegs. Die Hütte ist zwar um diese Jahreszeit nicht geöffnet -Mai bis Okt., dennoch ist dieser Platz ein lohnendes Ziel - einerseits die großartige Aussicht in Richtung Semmering, Wechsel, - und andererseits der Beginn der sanftwelligen Bodenwiese, wo im Sommer zahlreiche Kühe zur Kur sind. Wir tranken etwas Wasser und nach einer kurzen Pause gings weiter. Wir gingen zurück bis zur Abzweigung Rote Wand .
Von hier genießt man wieder herrliche Ausblicke in die nähere und fernere Umgebung. Der leicht Schneefall und das trüber werdende Licht vermittelte uns eine leichte Vorweihnachtsstimmung. Unser nächster Wegweiser führte uns in Richtung Pottschacherhütte. Inzwischen waren ca. 3:45h vergangen. Hier gibt’s fast immer was Gutes zum Essen und Trinken. Nachdem wir unseren Hund beruhigt hatten – er war etwas nervös weil 2 Hundedamen anwesend waren – stärkten wir uns mit Bier und Gulaschsuppe. In der Hütte war es angenehm warm. Bei gutem Wein erzählte sich eine gesellige Runde am Nachbartisch Geschichten und Witze. Nach dem Kaffee machten wir uns wieder auf den Weg.
Dämmrig war es schon geworden. Gleich nach der Pottschacherütte führt ein etwas steilerer Weg hinunter nach Prigglitz. Nach ca. 40 min. erreichten wir wieder das Auto. Insgesamt waren wir etwas über 5 Stunden unterwegs, wobei wir ca. 1. Stunde in der Hütte verbrachten.

Und obwohl wir doch ca. 14 km, gewandert waren, waren wir zuhause nicht besonders müde, sondern sogar etwas erfrischt.

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Wanderung auf den Eselstein - Semmering Gebiet.

Eine kurze Wanderung mit famosen Ausblicken. Ab Greis (Semmering) Parkmöglichkeit eventuell neben Bärenwirt. Ab hier ca. 40 Minuten bis auf den Eselstein. Die Wanderung beginnt mit leichter Steigung und teils schönen Ausblicken in Richtung Maria Schutz und auf das quirlige Straßennetz rund um die Schnellstraße. Und dieses Straßennetz ist es auch, das den ersten Teil der Wanderung durch den hochschnalzenden Straßenlärm etwas trübt. Ein schöner Platz zum Verweilen zwischendurch ist die Georgs Warte. Der weite Ausblick ist dem neugierigen Wanderer purste Inspiration. Dann ändert sich die Richtung und es wird endlich angenehm ruhig. Bald erreicht man den Eselstein. Die letzten Meter sind etwas felsig und eine kurze Stahlführung hilft hinauf. Nun steht man am Eselstein – ein tiefer Abgrund begrüßt uns mit seinem Schauer. Das kleine Holzkreuz bezeugt die Endstation. Der Eselstein bietet wahrlich einen herrlichen Ausblick. Semmeringbahn, Weinzettl Wand, Klamm, bis Schneeberg und vieles was man sonst noch kennt. Übrigens hat von hier heroben (sogenannter Baufelsen) Carl Ritter von Gehga die Semmering Bahn geplant und begutachtet.

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Für Kurzentschlossene - Wanderung zur Pottschacherhütte

Wer keine lange Expedition machen will oder am späten Nachmittag noch den Drang nach Bewegung verspürt für den könnte die Wanderung zur Pottschacherhütte eine Alternative sein. Starten kann man z. B. in Gasteil (Prigglitz) - wo einen sicher schon die interessanten Kunstgegenstände in der Natur motivieren. Wenn man beim Parkplatz vis a vis von der Kapelle parkt, erreicht man schon nach einigen hundert Metern einen gemütlichen, zum Sitzenbleiben einladenden Platz. Vom hier hat man einen ausgezeichneten Ausblick nach Prigglitz und Umgebung. Nach kurzer Wanderung auf der Forststrasse kommt man bald zur Abzweigung Pottschacherhütte. Nach ca. 30 bis 40 min Gesamt-Wanderung ist man da, es sei denn, die Schwammerl riechen und der Wanderer folgt seinem Sammler-Instinkt. Bei den netten Wirtsleuten kann man sich gemütlich niederlassen und bei einer guten Jause die schöne Aussicht und die gute Luft geniessen - geöffnet Mi.-So

Rax Plateau Wanderung

Am gemütlichsten gehts von Hirschwang mit der Raxseilbahn hinauf.
Auf der Rax angekommen, gibt es viele Varianten für eine ausgedehnte Wanderung-
wir entschieden uns für einen Spaziergang zur Höllentalaussicht.

Von der Bergstation, vorbei, erreichten wir nach ca. 20 Min. das Ottohaus.
Vom Ottohaus wanderten wir rechts Richtung Höllentalaussicht. Herrliche Ausblicke zum Schneeberg und dem Rax Plateau machten das Wandern zum Genuss. Nach ca. 40 Min waren wir beim Höllentalblick angekommen. Wir machten eine kurze Rast und freuten uns über die angenehme Ruhe. Beim zurückgehen entschlossen wir uns noch einen kleinen Abstecher in Richtung Gloggnitzer Hütte zu machen.

Nach ca. 3 Stunden Wanderung kehrten wir schon etwas ermüdet,zum Ottohaus zurück und genossen hier das ersehnte Bier und eine warme Gulaschsuppe. Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg zur Bergstation.Durch die schöne Landschaft angespornt haben wir uns entschlossen, das nächste Mal die Rax bis zum Karl-Ludwigshaus durchzuwandern. Aktiv

Wanderung zum Öhlerhaus

Ausgangspunkt ist der Ascher - mit dem Auto auf den Ascher gedüst - zeigt uns ein kurze Orientierung - aha von hier geht's links weg - blaue Markierung in Richtung Öhler Schutzhaus Gehzeit lt. Wegweiser 2 Stunden, (praktische Gehzeit ca. 1:15). Zum Anspringen geht's anfangs gleich bergwärts. Und obwohl noch einige Steigungen die Kondition hinterfragen, ist es eine überwiegend erfrischende Wanderung. Der imposante und Sauerstoff sprühende Mischwald sowie ein Schneebergblick der einem das Gefühl der Bergwelten vermittelt - machen die Unternehmung zu einem die Seele fütternden Erlebnis. Dazu eine fruchtbare Ergänzung ist das Öhler Schutzhaus mit entspannter Hütten-Atmosphäre und den Gaumen verwöhnender Küche - eine Spezialität des Hauses ist die Puchberger Bratwurstsuppe- . Also mit gemütlicher Einkehr sollen ca. 3:30 eingeplant sein. 

Für Bewegungstiger lässt sich die Wanderung beliebig fortsetzen - z.B. in Richtung Mamauwiese, Schober, oder Gauermannhütte...  (Eindrücke vom 4.1.2014)

 

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